Biele Herz im Interview mit Doris Iding

Wann haben Sie zum ersten Mal bewusst wahrgenommen, dass es eine Verbindung gibt zwischen Ihren Gedanken und WĂŒnschen und der RealitĂ€t, die daraus entsteht?

Das war im Jahr 2006. Innerhalb einer kurzen Zeitperiode geschahen so viele geballte unglaubliche Dinge, dass ich keinesfalls mehr an ZufÀlle glauben konnte. In dieser Zeit beobachtete ich intensiv meine Gedanken und was in der RealitÀt passierte und es war beinahe unglaublich.

Wenn wir unsere RealitÀt beeinflussen können, wie hat das Ihre Gedanken im Verlauf der Jahre verÀndert?

FrĂŒher war ich Ă€ußerst Ă€ngstlich. Heute weiß ich, dass ich die Richtung bestimmen kann und verspĂŒre nur noch wenig Angst. Mir ist bewusst, dass nichts zufĂ€llig ist, wie es ist und alles irgendeinen Sinn hat. Eine Konsequenz davon ist, dass ich heute oft sehr fröhlich und voller Ideen bin. Zudem bin ich in meinem Denken viel ruhiger geworden, ich habe quasi Urlaub im eigenen Kopf und kann mich viel konsequenter auf Arbeiten etc. konzentrieren.

„Urlaub im Kopf" klingt gut! Wie genau haben Sie das geschafft, dorthin zu kommen?

Seit einigen Jahren trainiere ich mich ganz bewusst, unnötige Gedanken sein zu lassen. In einer Phase habe ich mich auf das reine Beobachten konzentriert und mir so gut es ging, keine Urteile ĂŒber irgendjemanden oder irgendetwas gebildet. Das ist anfangs immens schwer und darĂŒber habe ich teilweise Kopfschmerzen bekommen, doch mit der Zeit wurde es immer einfacher und mittlerweile fĂ€llt mir das recht leicht. Zudem halte ich mich mit Vorliebe in der Natur auf oder habe die Kamera vor der Nase, das ist jeweils Meditation pur.

Warum erfĂŒllen sich dann bei manchen Menschen die WĂŒnsche trotzdem nicht?

Damit sich die WĂŒnsche erfĂŒllen, gilt es hundertprozentig an deren ErfĂŒllung zu glauben.

Glaube versetzt bekanntlich Berge und an wem nur die geringsten Zweifel nagen, bei dem funktioniert es nicht. FĂŒr diesen Glauben benötigt es meiner Erfahrung nach viel Mut, denn dieser Glauben geht ĂŒber alles eigene Wissen und alle eigene Erfahrungen hinaus, man muss bereit sein,völlig loszulassen und das fĂ€llt vielen Menschen schwer.

Mut ist eine wunderbare Tugend, die in einer Gesellschaft, in der Angst so extrem durch die Medien geschĂŒrt wird, sehr lohnenswert ist. Sie haben ein so genanntes Magisches Spiel entwickelt. Hilft es dabei, mutiger zu werden?

Das Magische Spiel bringt Anregungen, wie man sich selbst im tagtÀglichen Leben Herausforderungen setzen und neue Erfahrungen mit ganz neuen Erkenntnissen machen kann. Dadurch wird das Selbstvertrauen gestÀrkt. So gesehen kann man sagen, dass es dabei hilft, mutiger zu werden.

Was können wir gemeinsam aktiv tun, um den kollektiven Wunsch nach mehr Frieden in der Welt zu erfĂŒllen?

Jeder kann in seinem nĂ€chsten Umfeld nach seinen Möglichkeiten Frieden in die Welt setzen. Überall laufen traurige, kranke und einsame Menschen durch die Gegend. Man braucht nicht einmal in einen Verein oder eine sonstige Gruppierung zu gehen, um Gutes zu tun. Es reicht, an einer der nĂ€chstgelegenen HaustĂŒrklingeln zu lĂ€uten, oder in der eigenen Familie oder Firma fĂŒr etwas Ruhe zu sorgen.

Im Momentan passiert viel Schreckliches auf der Welt. Was wĂŒnschen Sie sich persönlich gerade besonders?

Ich wĂŒnsche mir, dass viele Menschen beginnen, ihr Potential zu erkennen und des Weiteren anfangen, in ihrem nĂ€chsten Umfeld fĂŒr VerĂ€nderungen zu sorgen. Jeder einzelne trĂ€gt zu dem globalen Frieden bei. Es gilt fĂŒr alle, endlich zu beginnen, und genau dieser Wunsch hat mich ja auch dazu getrieben, das Buch als einen Anstoß zu schreiben.


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